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Siek-Info Ausgabe Nr. 001/11

4. Ostringampel: Wieder Versuch und Irrtum?

Versuch und Irrtum

Zum Bericht "Noch eine Ampel für den Ostring"
(Ahrensburger Zeitung vom 24. Mai 2008)

Meiner Meinung nach ist hier von der Verkehrsbelastung her ohne flankierende Maßnahmen keine "Ampel" möglich. Betroffen ist nicht in erster Linie Siek, wir hängen sowieso schon fest, sondern der Wirtschaftsverkehr von der BAB nach Ahrensburg. Es könnte durchaus zum Rückstau bis auf die BAB kommen. Was der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr dort versuchen will, erfüllt mich mit Misstrauen, denn bisher folgte dem Versuch immer der Irrtum.Wir Sieker können ein Lied davon singen. Die Gewerbebetriebe in Siek beschweren sich schon über die geschäftsschädigende Verkehrssituation. Verkehr wird wieder in die Anliegerstraßen verdrängt. Man sollte beim Landesbetrieb vielleicht auf selbst gestrickte Lösungen verzichten und Fachleute einschalten. Die sind in der Lage, die Verkehrssituation so einzuschätzen, dass gleich etwas Vernünftiges entsteht, auch ohne Versuch und Irrtum. Wir hatten in der Vergangenheit schon Vorschläge gemacht, die Situation zu entschärfen. Leider ist man nicht einmal bereit, Stellung zu nehmen.

Ekkehard Heinbockel, Siek



Blick von der Sieker Landstraße über den Ostring auf den nur für landwirtschaftlichen Verkehr freigegebenen Weg.



Blick von dem mit 2 Ampeln in die Anlage eingebunden Weg über den Ostring auf die Sieker Landstraße.


Ahrensburger Zeitung vom 9. Juli 2008: Ampel wird zur Gefahrenquelle



Probleme werden nur verlagert

Zum Bericht "
Sieker Chaos-Ampel wird neu geschaltet"
(Ahrensburger Zeitung vom 4. August 2008)

Das ist wieder einmal eine Lösung nach Art Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr: Probleme werden nicht gelöst, sondern verlagert. Die zusätzliche Schleife bedeutet eine Vorrangschaltung für die BAB. Das kann nur zu Lasten des Verkehrs aus Richtung Siek gehen. Die allmorgendlichen Staus werden sich aus dieser Richtung erheblich ausweiten, wobei zweifelhaft ist, ob das ausreicht, die Probleme für die BAB zu lösen. Da gibt es auch noch die Schulwegquerung. Wenn die Schüler, die eben zur Hauptverkehrszeit kommen, mehrere Minuten kein Grün bekommen, wird es gefährlich. Abhilfe kann nur durch bauliche Veränderungen geschaffen werden. Die Probleme waren vorhersehbar und werden uns erhalten bleiben. Was muss noch geschehen, damit der Landesbetrieb aufwacht?

Ekkehard Heinbockel, Siek
 

Ahrensburger_Zeitung_vom_5._April_2009:_ Staugefahr auf A 1! Polizei ordnet längere Spur für Abbieger an
  Jetzt haben wir den Ampel-Salat!


Zur Erinnerung: Nach der Inbetriebnahme der 2. Ostringampel folgte auch der Euphorie postwendend die Ernüchterung.

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