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Dein
Feind
der Baum |
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Am Spielplatz „Dohm“ nahe der Amtsverwaltung stand eine alte
Ulme, in deren Schatten eine Sitzgruppe, ein beliebter
Treffpunkt auch für die Jugend des Dorfes. Jetzt steht da nur
noch ein 2 m hoher riesiger Stumpf. Die letzte Ulme im Dorf war
kerngesund. Gefällt am 25.01.08 in einer Blitzaktion von unserem
Bürgermeister. Ulmen stehen unter besonderem Schutz, denn nur
wenige Exemplare haben in den letzten Jahren die Ulmenkrankheit
überstanden. Es war die letzte Ulme in unserem Dorf.
Umweltbewusstsein? Fehlanzeige! |
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Die vermutlich fast 100 Jahre alten Linden um die Kirche
bedürfen aus Gründen der Verkehrssicherheit der Pflege. Nun
hatte unser Bürgermeister die Idee die Bäume in 2 Abschnitten in
6 m Höhe zu kappen. Dem hatte schon der Bauausschuss mit CDU und
SPD – Mehrheit zugestimmt. Zum Glück fand sich dann in der
Gemeindevertretersitzung eine Mehrheit, die diese Maßnahme
zumindest aufgeschoben hat.
Zum Sachverhalt:
Die Linden waren auf ihre Standfestigkeit von einem Fachmann
überprüft worden. Der hat ihnen bis auf einen Baum – der
zwischenzeitlich gefällt wurde- einen guten Zustand bescheinigt.
Jedoch ist in einigem Umfang Totholz aus den Kronen zu
entfernen. Um diese laufenden Kosten zu sparen, kam der
Bürgermeister auf die Idee in zwei Schritten jeden 2. Baum in 6
m Höhe zu kappen und neu ausschlagen zu lassen. Es würden dann
nur noch Stümpfe übrigbleiben.
Der Gutachter hat dringend davon abgeraten. Das wäre auch kein
Sicherheitsgewinn, weil der Stamm von Oben faulen würde, und die
neuen Triebe wären dann stark bruchgefährdet. Ärger mit dem
Natur- und Denkmalschutz wären vorprogrammiert. Ganz abgesehen
von der Verschandelung des Ortsbildes.
Unsere Meinung:
Man sollte die Bäume in ihrer jetzigen Form so lange wie möglich
erhalten. Wenn dann tatsächlich das Ende einer sinnvollen
Lebenserwartung erreicht ist, sollte man sie abschnittsweise
durch Neupflanzungen ersetzen.
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Das Landschaftsbild um Siek und Meilsdorf wird durch
zahlreiche Knicks geprägt, die unter besonderem Schutz stehen.
Leider wird durch die Landwirtschaft immer mehr mit ungeeignetem
Gerät diesen Knicks zugesetzt. Das ist aus wirtschaftlichen
Erwägungen zumindest noch nachvollziehbar. Unverständlich ist
jedoch der Einsatz von verbotenem Gerät durch die Gemeinde Siek.
Dabei werden mehr als Armdicke Stämme zerfetzt. Das sieht nicht
nur hässlich aus, sondern ist auch ein Umweltvergehen. Das Thema
wurde von uns mehrfach angesprochen. Bürgermeister und
Gemeindevertretungsmehrheit scheint das aber nicht zu
interessieren.
Wir meinen: Insbesondere bei der CDU in Siek fehlt jedes
Umweltbewusstsein. Das zeichnete sich schon zu Beginn der
Legislaturperiode ab, als mit der absoluten Mehrheit der
Umweltausschuss abgeschafft wurde. Im Bauausschuss ist dieses
Thema zu kurz gekommen. Wir wollen den Umweltausschuss wieder
einrichten.
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Lärmschutz nur für Großhansdorf |
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Die umfangreichen Bauaktivitäten an der Anschlussstelle nach
Hamburg dienen dem Bau von Lärmschutzwällen für Großhansdorf.
Obwohl in vielen Bereichen von Siek und Meilsdorf die
Lärmbelastung insbesondere nachts zunimmt, gibt es keinen
Lärmschutz für uns. Auch die Befürchtung zu erwartender
Reflexion durch Wall und Mauer wurde als unbegründet
zurückgewiesen. |
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Gefährlicher Schulweg |
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Die neu entstandene abknickende Vorfahrt hat jetzt ein
erstes Opfer gefunden. Ein Kind, das ordnungsgemäß abgestiegen
war, wurde vom Schulbus angefahren. „Normal“ ist eigentlich,
dass die Kinder mit hoher Geschwindigkeit ohne abzusteigen den
Zebrastreifen überqueren, und auch kaum ein Erwachsener steigt
hier ab. Die Akzeptanz ist nahe Null. Wir fordern deshalb die
Einrichtung eines Kreisverkehrs, das vermindert die
Geschwindigkeit, ist übersichtlich und schafft die Möglichkeit
Fahrradfurten einzurichten. Es würde auch die bremsen, die heute
mit hoher Geschwindigkeit über die Kreuzung ins Gewerbegebiet
rasen. |
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Einwohnerversammlung unter
Ausschluss der Öffentlichkeit |
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Am 22. Januar war Einwohnerversammlung
im neuen, schönen Haus der Vereine, Hinterm Dorf. Eingeleitet
von einem sehr interessanten Vortrag 100 Jahre Kreisbahn.
Obwohl viele interessante Themen auf der Tagesordnung standen
(Schule, Kindergarten), waren mehr Gemeindevertreter anwesend
als Bürger. Das muss nicht Desinteresse gewesen sein, sondern
lag wohl eher daran, dass keiner davon wusste. Nicht
einmal der örtliche Friseur wusste von dem Termin. Weder
in der örtlichen Presse, noch durch Handzettel oder Plakate
wurde auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Auch die
Einladung an die Gemeindevertreter erfolgte sehr kurzfristig.
Weil die Defizite offensichtlich waren, hat die FDP dann noch
kurzfristig Plakate gestellt. Hier gibt es sicher ein
Verbesserungspotenzial, wenn man den Bürger tatsächlich
ansprechen will.
Oder sind die Bürger unerwünscht? |
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Wann kommt Lidl? |
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Über den Bauplatz wächst Gras und man könnte meinen, ein
Naturidyll vor sich zu haben. Von Bauaktivitäten keine Spur.
Kaum noch nachzuvollziehen, mit welcher Eile die CDU dieses
Projekt mit ihrer absoluten Mehrheit gegen massive
Bürgerproteste durchgesetzt hat. Lidl hat wohl Probleme für die
gigantische Halle des Zentrallagers die entsprechenden Filialen
zu eröffnen. Über die genauen Hintergründe hüllt sich Lidl in
Schweigen. Aber Lidl wird kommen, die Flächen sind erworben, die
Baugenehmigung ist erteilt, die Infrastruktur am Rande des
Gewerbegebietes Jacobsrade vorbereitet. Vorbereitet sind wir nur
nicht auf den dann einsetzenden Schwerverkehr. Schon heute
klemmt es bei der Abwicklung des Verkehrs zwischen Siek und der
BAB erheblich. |
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Neuer Spielplatz in Meilsdorf |
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Am Rande des Neubaugebietes Gutskoppel ist in sonniger Lage
ein schöner Spielplatz entstanden. Unter Einbeziehung und mit
tatkräftiger Unterstützung der betroffenen Bürger ist hier eine
Einrichtung entstanden, die hoffentlich auch von den Kindern
angenommen wird. Dann sind hier die nicht unerheblichen Mittel
der Gemeinde sinnvoll angelegt. |
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Naherholung |
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In
den letzten Jahrzehnten sind systematisch Fußwege zur
Erschließung der Nahbereiche um Siek angelegt worden. Diese Wege
werden auch intensiv genutzt. Leider ist der Zustand der Wege
unbefriedigend. Insbesondere der Weg nach Meilsdorf und der Weg
am Rückhaltebecken beim Bauhof stehen häufig unter Wasser. Die
Mängel ließen sich mit geringem Aufwand beseitigen. Selbst
ständige Nachfragen konnten den Bürgermeister nicht bewegen,
hier die Gemeindearbeiter einzusetzen. Auch die Mehrheit in der
Gemeindevertretung scheint dieses Thema nicht zu interessieren. |
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Besserwisser |
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Der
Weg zum Sportplatz über den Papendorfer Weg ist insbesondere für
Fußgänger und Radfahrer in unzumutbarem Zustand. Die
Gemeindevertretung war sich auch einig, Abhilfe zu schaffen.
Unser Vorschlag war, den Gehweg mit Bordstein bis zum
Kleingarten zu verlängern. Dann parallel zu den Kleingärten auf
der Westseite einen Streifen überfahrbares Betonsteinpflaster
herzustellen.
Beschlossen wurde jedoch der CDU-Vorschlag, der auf den
Bordstein verzichtete und den weiteren Gehweg in den Knick auf
die Ostseite legte. Unser Hinweis, dass dann der Gehweg zum
Parkplatz wird, und wir den Knick nicht anfassen dürfen, wurde
nicht beachtet.
Ergebnis:
Wir haben jetzt einen zusätzliche Parkplatz am Papendorfer Weg,
und der Knick durfte natürlich nicht angefasst werden. Fußgänger
und Radfahrer quälen sich weiterhin über das Kopfsteinpflaster.
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Wahlaufruf
Am 25. Mai 2008 ist
Kommunalwahl
Sie bestimmen dann, wer das bestimmt, was Sie direkt trifft.
Schule, Kindergarten, örtliches Angebot, Arbeitsplätze, Bauland,
Abgaben. Gerade in einer kleinen Gemeinde wie Siek ist der
direkte Einfluss noch möglich. Ärgern Sie sich nicht, werden Sie
aktiv. Werden Sie aktiv in einer Partei ohne Dogmen, dicht am
Bürger. Bei uns gibt es keine „Ochsentour“ rufen Sie uns an.
Tel.: 04107.9682.
Für Vielfalt, gegen absolute Mehrheiten.
Wir informieren Sie auch regelmäßig, wenn keine Wahl ist!
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