Ekkehard Heinbockel                                                                     Siek, den 07.11.2005
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FDP Fraktion Siek-Meilsdorf 

 

Gemeindevertretersitzung 23 / 03-08 vom 07.11.05, überarbeitetes Gutachten M + O vom 26.10.05

Leider ist das Gutachten wieder mangelhaft. Die Richtlinie für Lichtsignalanlagen ( RiLSA ) 2.6.5 und 7.3.1 schreibt vor, dass die maximale Wartezeit für Fahrzeuge 120 und für Radfahrer/Fußgänger 60 s beträgt. Hier beträgt die maximale Wartezeit über 90 Sekunden, das ist jenseits jeder Toleranz und insbesondere für Schulwege unmöglich. Hier wird auf Krampf Leistung für den Straßenverkehr zu Lasten der Sicherheit unserer Kinder gewonnen. Auch vermisse ich die Beleuchtung für den Geh- und Radweg und den Überweg.
Hier habe ich ein Verkehrsgutachten der Stadt Ahrensburg vom 16.09.2004. (Aufsteller M + O). Es bezieht sich auf den B 82, Gewerbegebiet „Beimoor Süd“. Danach ergibt sich durch den B-Plan auf dem Ostring (L 224) zur Autobahn  A 1 Ahrensburg eine Mehrbelastung von 6.000 Kfz/Tag. Abgesegnet durch den Landesbetrieb Straßenbau Lübeck. Dies ist nicht berücksichtigt und würde alleine schon die Anschlussstelle  überlasten. Für mich nicht nachvollziehbar, warum M + O intern nicht zu einem Abgleich in der Lage ist, und auch aus Lübeck hier nicht eingegriffen wurde. Zudem enthält das Gutachten eine Vielzahl handwerklicher Fehler.
Stellen Sie sich vor, Lidl hat eine gültige Baugenehmigung, und kann trotzdem nicht bauen, weil der B-Plan einer gerichtlichen Überprüfung nicht Stand hielt. Eine Schadenersatzklage von Lidl in zweistelliger Millionenhöhe wäre die wahrscheinliche Folge. Das könnte auch das Büro M + O und andere Beteiligte treffen, wenn grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen wird. 

Eine Basis für einen Satzungsbeschluss ist für mich nicht zu erkennen.

 

Ekkehard Heinbockel